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Wasserball: Süddeutsche Meisterschaften als Abschluss des 1. Jahres in der U13

Am Wochenende fanden die süddeutschen Meisterschaften im Wasserball der U13 statt. Der WSV Ludwigshafen konnte sich für diese Runde qualifizieren, was für das mit Abstand jüngste Team als Erfolg zu werten ist. Als erster Gegner stand der hessische Meister am Freitagabend auf dem Programm. Dieses Spiel wurde überraschend deutlich mit 40:00 gewonnen. Somit keimten  Hoffnungen auf vielleicht die Sensation zu schaffen und den Sprung in die Endrunde der deutschen Meisterschaften zu schaffen. Am Samstagmorgen wartete mit dem SSV Esslingen ein übermächtiger Gegner aus der Meisterrunde. Das Spiel wurde mit 17:05 verloren war aber zugleich das beste Ergebnis gegen diese Truppe.  Am Mittag wartete dann mit Weiden der erste Gegner aus Bayern auf die Ludwigshafener. Hier wurde schnell deutlich, dass in der Bayernliga ein anderer Wind weht. Mit der körperbetonten Spielweise kamen die jungen Wilden aus Ludwigshafen nicht zurecht und das Trainergespann Andreas Görge und Jens Schwarzkopf  mussten sich nach der deutlichen 25:06 Niederlage eingestehen, dass Weiden körperlich in allen Belangen überlegen war und  die Ludwigshafener Waffe der Blitzangriffe im Abwehrbollwerk verpuffte. Mit hängenden Köpfen fuhr man nach Hause um sonntags an die gleiche Stelle zurück zu kehren um den nächsten Versuch gegen Würzburg zu unternehmen. Hier funktionierte das Angriffsspiel wesentlich besser und zur Halbzeit führte man noch 6:5. Nach der Halbzeit zeigte Würzburg dann ein anderes Gesicht. Der Gegner erinnerte sich daran, dass körperliche Vorteile auch Spielvorteile bringen und setzte diese Marschrichtung ihres Trainers um. Mit nur noch einem erzielten Treffer der Ludwigshafener wurde das Spiel gedreht und es endete 15:07 für Würzburg. Also kam es zum Showdown im letzten Spiel gegen Mannheim/Leimen.  Und Mannheim hatte sich die Spiele der Ludwigshafener genau angesehen. Auch hier wurde nicht mehr auf die bekannte spielerische Variante gesetzt sondern von Beginn an robust verteidigt und im Angriff auf die größen- und schussvorteile gesetzt. Damit waren die Spieler des Vorwärts Ludwigshafen überlastet und man lag zur Halbzeit schon 09:01 im Hintertreffen. Trotzdem wurde kein Ball aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft. Letztendlich verlor man dieses Spiel dann 17:09. Somit stand am Ende der 5. Platz was bei der allerersten U13 Teilnahme durchaus als Erfolg gewertet werden kann.
„Auf diesem Turnier wurde deutlich, dass wir auf einem guten Weg in der Jugendarbeit sind. Allerdings fehlt uns noch ein großes Stück um in Süddeutschland mithalten zu können. Alle unsere Gegner waren mit 13 Spielern angereist und uns sowohl im Alter wie auch körperlich weit überlegen. Unsere Personaldecke war mit 10 Spielern von denen noch 3 U11 Spieler waren wesentlich dünner. Hier müssen wir in Zukunft versuchen einen größeren und Spielerstamm zu erreichen. Das ist allerdings sehr schwer, da im Südwesten Wasserball als absolute Randsportart gilt und die Trainingszeiten mehr als spärlich zur Verfügung stehen. Um hier eine Verbesserung zu erreichen muss sich aus meiner Sicht der Verband stärker einbringen. Wir in Ludwigshafen können das nicht alleine schaffen. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen, da sie zu keiner Zeit aufgegeben hat zu kämpfen und die Jüngsten trotz der altersbedingt körperlichen Nachteile um jeden Ball gekämpft haben“,  war der Kommentar des sportlichen Leiters Jens Schwarzkopf aus Ludwigshafen.

Es spielten :
Beck Marcel, Christoffels Joost (TW), Kany Julian, Recum v. Nils, Schmidt Lars, Schwarzkopf Lukas, Schwarzkopf Tim (TW), Sommer Johannes, Ziehmer Chris, Ziehmer Jannick