Gelungener Rundeneinstand der U 12 mit 27:2 in Ludwigsburg

Nach einer quälend langen Vorbereitungszeit mit viel Wassertraining, Trainingsspielen und Turnieren eröffnete die U 12 Jugend den Einstieg in den Rundenbetrieb. Gastgeber war Ludwigsburg, Spielort das wunderschöne Campus Schulbad. Natürlich waren alle nervös, Eltern, Spieler und Trainer, so wie das immer ist beim Ersten Spiel. Jeder stellt sich dann die Frage, wo stehen wir, wie stark sind die Gegner usw. Dazu kam, dass sich das Regelwerk änderte. Großes Spielfeld inklusive Große Tore. Verlängerte Spielzeit von 4X 6 Minuten, größere Bälle und ein Spieler mehr im Wasser sowie ab jetzt mit 2 Meter Regelung. Einige der WSV Cracks sind das ja schon von der U 14 gewohnt, andere müssen sich da noch ran arbeiten.

 Leider konnte Trainer Görge nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen und musste ohne Henriette Laugwitz, Konstantin Klimov, Bela Blondin und Linus Gruetzmann die Reise nach Ludwigsburg antreten. Mit 8 Spielern ging es dann ins Wasser und gleich richtig zur Sache. Einschwimmen, etwas Ballakrobatik, kurze Spurts und schon bat der Schiedsrichter die Mannschaften sich aufzustellen. Schon beim Anschwimmen wurde deutlich das Ludwigshafen den besseren Start erwischte. Anschwimmen gewonnen (was in den restlichen 3 Viertel ebenfalls gelang) und direkt nach 15 Sekunden den ersten Treffer gesetzt. Was heißt hier Treffer. Constantin Schade, erst am Schlussmann gescheitert, drückte diesen inklusive Ball kaltschnäuzig über die Torlinie. Jan Schabacker ließ Sekunden später den zweiten Treffer folgen. Doch dann war Ludwigsburg dran einen von letztendlich 2 Treffern zu markieren. Die robuste Centerspielerin nutzte eine kleine Unaufmerksamkeit von Kapitän Fiete Baaden und konnte Finn Bühler im Tor überlisten. Kaum geschockt von diesem ersten Anschlusstreffer folgten im ersten Spielabschnitt noch 7 Tore für Ludwigshafen. Erfolgreich waren Jan Schabacker 4X, Constantin Schade 2X und Moritz Fest. Zwischenzeitlich schaffte Ludwigsburg den zweiten Treffer durch ihre Centerspielerin, die Fiete Baaden ungestraft versenken durfte und den Freiraum zum Abschluss nutzte. Trainer Görge und die mitgereisten Fans waren dennoch sichtlich zufrieden und von Nervosität war nichts mehr zu merken. Wie zuvor besprochen wurde Ludwigsburg früh angegriffen, sodass durch die Pressdeckung kaum ein Anspiel möglich war. Daher landete das runde Spielgerät immer wieder beim Ludwigsburger Tormann.

Im zweiten Spielabschnitt, der 9:0 endetet, war die Überlegenheit von Ludwigshafen noch deutlicher. Schön herausgespielte Tore von Constantin Schade 3X, Moritz Fest 2X, Fiete Baaden 2X sowie Charlotte Fest und Jan Schabacker erfreuten die mitgereisten Fans. Halbzeitstand 18:2.

Trainer Görge stellte in der Halbzeitpause um, wechselte Torhüter Finn Bühler ins Feld und Kapitän Fiete Baaden durfte zwischen die Pfosten. Jan Schabacker durfte den Part als Center Decker übernehmen und Arjun Widmann, Jonas Funk, Finn Bühler und Charlotte Fest wurden in die Offensive geschickt. Dadurch bekam Ludwigsburg im restlichen Spielverlauf mehr Freiräume und hatte auch öfters Überzahlsituationen vor dem Tor von Ludwigshafen. Dennoch gelang ihnen kein Treffer mehr da Schade, Fest und Schabacker immer wieder Feuerwehr spielten und brenzlige Situationen gekonnt löschten. So endeten die letzten beiden Spielabschnitte ebenfalls mit 9:0. Erfolgreich waren Finn Bühler der seine Freiheiten im Spielfeld nutzte und 3 Treffer markierte, Moritz Fest mit 3 und ebenfalls Constantin Schade mit 3 Treffern. Zu erwähnen wären noch mehre Chancen von Jonas Funk und Arjun Widmann und der vergebene Strafwurf von Arjun Widmann, der allerdings bei der Ausführung behindert wurde. Endergebnis 27:2 und zufriedene Gesichter bei Spieler, Eltern und Trainer. Vor der Heimfahrt gab es noch Kuchen, Iso Getränke und ein dickes Lob von allen für die Mannschaft. Die Zu Hause gebliebenen gratulierten ebenfalls per Watts App zu dem gelungenen Runden Auftakt.

Es spielten: Finn Bühler (TW), Fiete Baaden, Jan Schabacker, Moritz Fest, Charlotte Fest, Constantin Schade, Arjun Widmann, Jonas Funk