WSV U 16 erwischt schlechten Rundenstart

In den ersten beiden U 16 Spielen gegen Darmstadt (10:18) und Neustadt (3:11) gab es die ersten Niederlagen.

Leider konnte Ludwigshafen bei beiden Spielen nicht den stärksten Kader aufbieten.  Interims Trainer Schaefer musste  8 U 14 Spieler nachnominieren. Somit standen zwar 13 Spieler auf dem Spielprotokoll aber die Stammspieler Tim und Lukas Schwarzkopf, Brian Baaden, Lars Schmidt, Ryan Eshuis, Leon Muffert, Antonia Krizmanic und Uta Jost waren nicht so leicht zu ersetzen.  Darmstadt präsentierte eine Konterstarke Mannschaft mit zwei herausragenden Spieler, die insgesamt für 12 der 18 Tore verantwortlich waren. Darmstadt legte los wie die Feuerwehr. Nach dem Anschwimmen, mit Ballgewinn für die Gäste, dauerte es gerade mal 12 Sekunden und Torhüter Jakob Jaehn durfte schon den ersten Ball aus dem Netz fischen. In einem Atemberaubendem Tempo legten die Gäste weiter nach bis zum 0:7. Bis dahin war erst die Hälfte des ersten Spielabschnitts vorbei und alle dachten das dieses Spiel als Negativ Erlebnis in die Vereinsanalen eingehen wird. Deutlich war die Ratlosigkeit in den Gesichtern der Spielerinnen und Spieler zu sehen. Trainer Schaefer wechselte mehrmals durch und stellte seine Stammsieben neu ein. Spürbar ging ein Ruck durch die Mannschaft und Ludwigshafen verkürzte vor dem Pausenpfiff auf 2:7 durch Treffer von Eric Kiefer und Daniel Blazquez. Im weiteren Spielverlauf machte Darmstadt nicht mehr als nötig war, verteidigte seinen Vorsprung und konnte ihn bis zum Spielschluss noch auf 3 Treffer erhöhen. Der Trainer der Gastmannschaft setzte seine, ebenfalls 13 Spieler starke Truppe, komplett ein. Dadurch war der Spielfluss von Darmstadt nicht mehr ganz so drückend. Ludwigshafen konnte sich darauf besser einstellen und gestaltete die letzten 3 Spielabschnitte ausgeglichen. Viertelergebnisse 4:4; 2:4; 2:3. Die eingesetzten U 14 Spieler kamen mit der Spielweise der älteren Jahrgänge immer besser zurecht, konnten in der Abwehr und im Angriff überzeugen. U 14 Spieler Silas Beck und Daniel Blazquez markierten immerhin 4 Treffer. Die weiteren Treffer besorgten Eric Kiefer 2 und Philipp Emans 4.

Gespannt darf man auf das Rückspiel sein, wenn Ludwigshafen vielleicht mit der stärksten Mannschaft antreten kann.

Es spielten: Jakob Jaehn, Silas Beck, Timon Enzenauer, Marvin Manz, Leonie Scharl, Benny Schaefer, Daniel Blazquez, Marc Fehrentz, Philipp Emans, Freni Eshuis, Eric Kiefer, Fabian Nerding, David Blazquez

Im Spiel gegen die favorisierte Mannschaft aus Neustadt sorgte Ludwigshafen im ersten Spielabschnitt für eine faustdicke Überraschung. Die Gastgeber von der Weinstrasse wollten gleich nach dem ersten gewonnenen Anschwimmen zeigen wer der Herr im Hause ist und legten, ebenso wie Darmstadt eine Woche zuvor,  mit einem Atemberaubenden Tempo los. Ludwigshafen hatte von der ersten Niederlage gelernt und hielt die Abwehr, bis 21 Sekunden vor dem ersten Pausenpfiff, dicht. Eine deutliche Steigerung im Angriffs und Abwehrspiel war der Tatsache geschuldet das die gegen Darmstadt fehlenden Spieler, Tim und Lukas Schwarzkopf, Brian Baaden, Ryan Eshuis und Lars Schmidt mehr Sicherheit in der Defensive und Gefahr in der Offensive ins Spiel brachten. Gegen den Treffer kurz vor Viertelende war Torhüter Jakob Jaehn machtlos. Ansonsten erwischte er einen Sahnetag und brachte die gegnerischen Stürmer schier zu Verzweiflung. So stand es nach dem ersten Spielabschnitt nur 1:0 für den Gastgeber. Diesmal wirkte Neustadt ratlos, etwas verunsichert und konnte es nicht so richtig glauben. Beide Mannschaften hatten ein dermassen hohes Tempo hingelegt das selbst die Schiedsrichter und anwesenden Zuschauer überrascht waren. Neustadt hielt weiter das Tempo hoch und Ludwigshafen musste nun vermehrt auswechseln um die Kräfte etwas einzuteilen. Immerhin stand diesmal kein kompletter Kader zur Verfügung und Trainer Görge musste wieder einige Ausfälle mit  U 14 Spielern ausgleichen. Langsam machte sich der Aufwand bei den Gästen bezahlt und endlich brachten sie einige der vielen Chancen im Ludwigshafener Tor unter. Die Konzentration in den Reihen der Ludwigshafener Spieler ließ entsprechend nach und so stand Jakob Jaehn als letzter Abwehrspieler wie ein Turm in der Schlacht und vereitelte gegnerische Abschlüsse so gut wie es ging. Zur Halbzeit stand es 5:1. Den bisher einzigen Treffer für Ludwigshafen erzielte der sehr agile Lukas Schwarzkopf.

Nach der Halbzeitpause und dem Anschwimmen zeigten sich auch bei Neustadt deutliche Abnutzungserscheinungen. Ludwigshafen erspielte sich in dieser Spielphase mehr Chancen, konnte aber davon nur 2 nutzen. Wieder schlug Lukas Schwarzkopf zu und überwand den Ausnahme Torhüter von Neustadt, Hendrik Hummel, zum letzten Treffer in diesem Spiel. Lars Schmidt gelang zuvor der 9:2 Anschlusstreffer. Völlig ausgepumpt und fertig standen die Ludwigshafener Spieler nach dem Schlusspfiff am Beckenrand. Trotz der Niederlage war es für alle ein geiles Spiel. Immerhin wurde der Favorit stark gefordert und musste, nicht wie zuvor bei deren anderen Rundenspiele, einiges mehr investieren für diesen 11:3 Sieg. Beim abklatschen, bei den ebenfalls ausgepumpten Gastgebern, gab es sogar Lob für die Spieler von Ludwigshafen. Klar ist, gegen die Spitzentruppe von Neustadt zu gewinnen ist fast nicht möglich, da müssten schon einige Leistungsträger fehlen. Trotzdem wird Ludwigshafen im Rückspiel versuchen mit der stärksten Mannschaft anzutreten und das unmögliche möglich zu machen. Trainer Görge war auf jedenfall stolz auf sein Team und der gezeigten Leistung.

Es spielten: Jakob Jaehn, Lars Schmidt, Fabian Nerding, Ryan Eshuis, Leonie Scharl, Freni Eshuis, Brian Baaden, Silas Beck, Marvin Manz, Lukas Schwarzkopf, Tim Schwarzkopf.