Regen und Wasserball vertragen sich nicht.
WSV Vorwärts Ludwigshafen heißt der Sieger des 23. Internationalen Wasserballturniers des SV Olympia Borghorst. Bei den Frauen siegte die Mannschaft vom SV Gronau. Der Gastgeber landete bei den Männern auf dem vierten Platz. Besser lief es bei den Frauen. Die Reserve wurde zweite und die 1. Mannschaft Dritte.

Insgesamt 13 Vereine reisten am Samstag an. Viel weniger als in der Vergangenheit. „Das Ferienende und einige parallel stattfindende Wasserballveranstaltungen sorgten dafür, dass sich weniger zu unserem Turnier angemeldet hatten“, erklärte Henning Schürmann vom SVO. Der Wasserballer hatte zusammen mit seinem Mannschaftskameraden Carsten Schlieckmann das Turnier organisiert. Das Turnier habe super geklappt. 

 

Die Schiedsrichter seien auch sehr zufrieden gewesen. Keine Streitigkeiten im oder außerhalb des Wassers. „Im Spielbetrieb selbst hat sich nur ein Spieler leicht unterm Auge verletzt. Das ist aber normal“, meinte Schürmann. Die Doppelbelastung – Wasserball spielen und immer als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen – habe aufgrund der geringen Anzahl von Mannschaften ohne Probleme funktioniert. „Ob es im nächsten Jahr ähnlich entspannt läuft, werden wir sehen“, so Schürmann abschließend.

Das Turnier konnte sogar noch früher beendet werden, als der von Burkhard Ewering ausgearbeitete Turnierplan es vorsah.
Denn nach den nicht enden wollenden Regenfällen am Sonntagmorgen verzichteten die Frauenteams von Freie Schwimmer Duisburg (nach der Vorrunde auf Platz eins) und Vorwärts Ludwigshafen auf die Finalrunden.

„Wir sind jetzt das vierte oder fünfte Mal hier und haben nie den Pokal gewonnen. Es wurde mal langsam Zeit“, meinten Ludwigshafens Trainer Volker Becker und Gerd Buchheit.

„Die Jungs können mehr. Vor allem die Vorstellung in den letzten beiden Spielen hat mir nicht gefallen. Aber in der Vorrunde war die Umsetzung der neuen defensiven Taktik schon klasse“, SVO-Aushilfstrainer Markus Kottig.