Auswärtssieg der WSV- U17 beim SV Cannstatt

Bereits  eine Woche nach dem Heimerfolg gegen Cannstatt stand bereits das Rückspiel im schön renovierten Vereinsbad bei den Neckarstädtern an.

Sehr gut eingestellt auf den Gegner und dessen Einzelpositionen legte die Startformation des WSV gleich richtig los. Die schwimmerische und balltechnische Überlegenheit nutzen vor allem die „langen Kerls“ Paul Steffens aus dem Rückraum kommend,  Dominik Hummel der vorrangig das Center Spiel belebte, und Joost Christoffels als unermüdlicher Antreiber und Aufbauspieler um abwechselnd zu Torerfolgen im 1. Viertel zu kommen. 6:1 lautete der Spielstand für Ludwigshafen .

Im zweiten Viertel erzielte Johannes Sommer mit seinem zweiten Tor, Paul Steffens und Joost dann innerhalb von 3 Minuten den Halbzeitstand von 10:1. Bereits im zweiten Viertel setzte Trainer Klaus Kany dann verstärkt die Nachwuchsspieler Fabian Nerding, der eine sehr gute kämpferische Leistung bot,  Philip Emans; noch etwas unauffällig aber sehr diszipliniert, und Eric Kiefer, der sich ebenfalls sogar einmal im Überzahlspiel s  gut einbrachte,  abwechselnd ein. Die Jungs wurden auch im 3. und 4. Spielabschnitt mit viel Einsatzzeiten belohnt um gegen den Gegner, der doch an diesem Tag in allen Belangen deutlich unterlegen war, allerdings auch nur 8 Spieler zur Verfügung hatte,  ordentlich Spielpraxis zu erlangen.

Nachdem Johannes Sommer  und Julian Kany zu Beginn des 3.Viertels auf 12 : 1 erhöhten, durften sich die Stammspieler doch öfters mal eine Auszeit nehmen, mal auf der Auswechselbank, manchmal leider  auch  gedanklich im Wasser (die Konzentration ließ verständlicherweise  bei dem Spielstand etwas nach). Der dritte Abschnitt ging mit 3:2 an den Vorwärts, während das  letzte Viertel die Gastgeber aus Cannstatt mit 3:2 für sich entschieden. Hier durfte sich Paul Moreira dann mit Tien Ngo im Tor abwechseln und Felderfahrung sammeln.

Das muntere Durchwechseln veränderte, bewußt in Kauf genommen, natürlich den Spielfuß, aber alle trugen damit gleichermaßen zum verdienten 15:6 Erfolg bei.

Wenn es etwas zu bemängeln gab, dann nach wie vor die Ausbeute beim Überzahlspiel  und der überhöhte Ballbehauptungswille im Angriff, der oft Ballverluste mit sich brachte, statt einen Freiwurf durch „Loslassen“ zu erzielen, so das Fazit des Trainers.  Dafür funktionierte aber das konsequente Abfangverhalten bereits im Mittelfeld und das schnelle Umschaltspiel zum Angriff hin nach der Balleroberung .

Mit 5 Toren war an diesem Tag Johannes Sommer erfolgreichster Werfer, vor Paul Steffens mit  4 Toren, der sich gegenüber dem Hinspiel in stark verbesserter Form zeigte.

Zur Belohnung hatten sich die Jungs dann ihren  „Burger“ im amerikanischen Feinschmeckerrestaurant in Stuttgart vor der Rückfahrt verdient.

Es spielten:

Paul Moreira, Paul Steffens (4), Lucas Jost, Johannes Sommer (5), Julian Kany (1),Philipp Emans, Dominik Hummel (3),Tien Ngo,  Joost Christoffels (2),Fabian Nerding, Eric Kiefer.

 

WSV U 13 startet mit Sieg in die Runde

Nachdem die erste Mannschaft erfolgreich in der zweiten Bundesliga mit 18:12 gegen Ludwigsburg triumphierte,  zogen die jungen Wilden der U 13 nach und schickten den Gegner Pforzheim mit einer 17:11 Niederlage nach Hause.

Schon im ersten Viertel zog Ludwigshafen mit einem 5:2 davon und hätte bei besserer Chancenverwertung noch höher führen können. Kapitän Silas Beck  erzielte mit einem Lupenreinen Hattrick  seine ersten von insgesamt 8 Treffern. Die  Vorlage zum ersten Erfolg lieferte Leonie Scharl mit einem klugen Anspiel vor dem Tor. Weitere Treffer erzielten Moritz Fest und 10 Sekunden vor der Viertelpause David Blazquez.

Da Ludwigshafens Trainer mit einer kompletten Mannschaft am Start war wurde schon ab Viertel 2 munter durch gewechselt. Zum Teil merkte man dies am Spielfluss. Dennoch gaben die Chemiestädter kein Viertel ab und konnten ihren Vorsprung pro Viertel um ein Tor ausbauen. Einige Schwierigkeiten hatte die Abwehr mit dem quirligen Pforzheimer Kapitän der für 5 Gegentore verantwortlich  war. Abwehrspieler Daniel Blazquez opferte sich für die Mannschaft und versuchte den Wirkungskreis des besten Pforzheimers Spieler einzugrenzen. Zudem konnte er noch zwei Treffer zum Teamergebnis beisteuern. Niels Chrisstoffels der in der ersten Spielhälfte noch mit seinem Abschlüssen weit daneben lag, justierte nach und erzielte in den weiteren Spielabschnitten noch 4 Treffer. Erfreulich waren die Treffer der beiden U 11 Spieler Moritz Fest in Viertel 1 und Fiete Baaden kurz vor der letzten Spielpause zum 14:9.

Insgesamt zeigte die komplette Mannschaft einen großen Einsatz.  Vor allem in der Abwehr wurde um jeden Meter gekämpft. Daher auch die 8 Unterzahlsituationen von denen die Gäste 4 Stück erfolgreich ausspielten. In der Offensive fehlte manchmal etwas der Schwung, daran muss noch gearbeitet werden um die kommenden Gegner mehr unter Druck zu setzen. Wenig Chancen hatte Torhüter Marc Fehrentz bei den 11 Gegentreffern. Trotzdem konnte er sich mit einigen Paraden auszeichnen. Dem Offensivspieler Marvin Manz, der lange an einer Verletzung laborierte und erst seit 2 Wochen wieder im Training ist, zeigte zum Einstand eine gute Leistung.

Insgesamt betrachtet war der Start in die U 13 Runde von Baden Württemberg recht ordentlich. Am 22.02.2017 geht es dann weiter gegen die Linksrheinische Konkurrenz Leimen/Mannheim.

Es spielten: Marc Fehrentz, Silas Beck, Robert Eckenberger, Marvin Manz, Daniel Blazquez, Leonie Scharl, David Blazquez, Fiete Baaden, Moritz Fest, Jan Schabacker, Niels Chrisstoffels, Timon Enzenauer, Marius Schirra 

 

Knapper 13:11 Sieg für die U 17 gegen Neustadt

Trainer Klaus Kany und die anwesenden Zuschauer durften sich über 2 Punkte freuen, konnten es aber nicht ganz verstehen was in den 32 Minuten reine Spielzeit im Becken passiert ist.

Relativ schnell setzte sich Ludwigshafen im ersten Viertel mit 6:2 ab. Marcel Beck gelangen allein 4 Tore in diesem Spielabschnitt. Die weiteren Treffer erzielten Johannes Sommer und Lucas Jost. Eigentlich waren die Weichen klar auf Sieg gestellt. Aber Neustadt hatte etwas dagegen oder war es doch eine reine Kopfsache der WSV Spieler?  Vermutlich lag es an beidem. Es ist für einen Trainer immer schwer ein Spiel, das man eigentlich nicht verlieren kann und das dann trotzdem zu kippen droht, noch zu retten. Trainer Kany hatte die richtige Ansprache und führte sein Team im letzten Viertel mit einem 4:2 Viertelergebnis zum verdienten Sieg.

Dennoch sahen die Chemiestädter im zweiten und dritten Viertel nicht gut aus. Immer wieder wurden beste Chancen unkonzentriert vergeben. Am meisten davon profitierte Neustadts Tormann Hendrik Hummels von den schwachen Abschlüssen. Neustadts Offensive benutzte eine einfache aber effektive Taktik und erzielte hauptsächlich durch Fernwürfe ihre Tore. Diese aber so platziert, das Schlussmann Paul Moreira nicht gut aussah. Lediglich Paul Steffens mit 2 und Lucas Jost gelangen gelungene Torabschlüsse. Neustadt egalisierte  die frühe Führung von Ludwigshafen Schritt für Schritt und konnte dreimal zum 8:8/9:9/10:10 ausgleichen. Im letzten Viertel gelang dem Spieler des Tages, Marcel Beck, ein Lupenreiner Hattrick. Kapitän Paul Steffens setzte noch einen Treffer drauf.

Ende gut alles gut könnte man sagen. Aber in den nächsten Spielen muss die Mannschaft bis zum Spielschluss aufmerksam und konzentriert agieren um nicht Gefahr zu laufen das der Schuss nach hinten losgeht.

Es spielten: Paul Moreira (TW), Paul Steffens, Johannes Sommer, Julian Kany, Marcel Beck, Daniel Blazquez, Tien Ngo, Lucas Jost, Lars Schmidt, Philipp Emans, Fabian Nerding, Jakob Jaehn

 

WSV U 17 am zweiten Spieltag erfolgreich

Eine deutliche Leistungssteigerung zeigte die U 17 Mannschaft im zweiten Bundesligaspiel gegen Cannstatt. Diesmal wurden die Fehler, die noch gegen München gemacht wurden, abgestellt und in einer starken zweiten Spielhälfte der 12:4 Sieg klargemacht.

Im ersten Spielabschnitt erzielten die Gäste das erste Tor nach einer Überzahlsituation. Ludwigshafen ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und erspielte sich durch Tore von Paul Steffens, Dominik Hummel und Lucas Jost ein 3:1 Viertelergebnis.

Im zweiten Viertel durften dann auch gleich die Ergänzungsspieler ins Geschehen eingreifen und erkämpften sich ein 1:0 Viertelergebnis. Torschütze war Centerspieler Paul Steffens.

Nach der Halbzeitpause kam Cannstatt wieder durch eine Überzahlsituation zum Anschlusstreffer.  Julian Kany stellte mit einem frechen Heber wieder den alten Torabstand her. Joost Christtoffels mit 2 Treffern und Dominik Hummel bauten diesen Vorsprung vor dem letzten Pausenpfiff auf 8:3 aus.

Der letzte Spielabschnitt ging ebenfalls mit 4:2 an die Chemiestädter. Erfolgreich waren Kapitän Johannes Sommer mit 3 und Dominik Hummel mit einem Tor. Positiv an diesem Spiel war, das alle Ergänzungsspieler reichlich Einsatzzeiten hatten und das die Schwimmerische Überlegenheit genutzt wurde.  Bemängeln muss man nach wie vor die Überzahlquote. Bei 6 Möglichkeiten gelang den jungen Wilden nur ein Treffer. Hier muss noch weiter geübt werden um die Ausbeute zu verbessern, ist das Fazit von Trainer Kany.

Es spielte: Paul Moreira (TW), Paul Steffens, Lucas Jost, Johannes Sommer, Julian Kany, Leon Muffert, Dominik Hummel, Tien Ngo, Joost Chrisstoffels, Fabian Nerding, Lars Schmidt, Eric Kiefer

 

Die Jugendrunde 2016/2017 ist gestartet

Und wieder werden die Karten neu gemischt. Nachdem Ludwigshafen sich in der abgelaufenen Runde die U 15 Meisterschaft im SWSV sichern konnte, scheint es in der neuen Runde mit Neustadt einen neuen Favoriten zu geben. Für Insider war dies aber abzusehen. Immerhin steht mit Hendrik Hummel dem Erst -Bundesligist einer der besten Jugendtorhüter in Deutschland  im Kader. An diesem Talent, der auch unter Beobachtung von anderen Bundesligisten steht, ist schwer vorbeizukommen. Aber auch seine Sportkameraden haben sich mit den Jahren positiv entwickelt und sind gereift.

Ludwigshafen ist zwar in der Breite besser aufgestellt als der Dauerrivale von der Weinstraße, aber gegen die körperlich deutlich stärkeren Kontrahenten war in den ersten beiden Spielen kein Blumentopf zu gewinnen. Hinzu kommt, das 6  WSV Spieler noch für die U 13 Spielberechtigt sind.

Das erste Spiel in Neustadt ging mit 20:2 verloren (Torschützen für Ludwigshafen waren Silas Beck und Lukas Schwarzkopf) und im darauf folgenden Heimspiel musste Ludwigshafen mit 1:16 den kürzeren ziehen. Der Ehrentreffer wurde von Daniel Blazquez erzielt.

Kämpferisch ist den WSV Buben nichts anzukreiden. Auch im Angriff werden viele Chancen herausgespielt aber im Abschluss fehlt oftmals die letzte Konzentration. In den beiden noch ausstehenden Partien muss sich Ludwigshafen etwas einfallen lassen um solche hohen Niederlagen zu vermeiden. Warten wir mal ab ob es gelingt.

Es spielten: Daniel Blazquez, Leon Muffert, Lars Schmidt, Fabian Nerding, Jakob Jaehn, Eric Kiefer, David Blazquez, Brian Baaden, Marvin Manz, Tim und Lukas Schwarzkopf, Leonie Scharl, Antonia Krizmanic, Niels Chrisstoffels

 

Premiere in der zweiten Bundesliga U 17 lief nicht nach Wunsch

Mit 5:16 musste sich die U 17 Mannschaft aus Ludwigshafen gegen den Gast aus München geschlagen geben. Natürlich waren die Chemiestädter nervös in dieser für sie neuen Spielklasse und ja es wurden viele Fehler gemacht. Aber es war nicht alles schlecht was die WSV Buben zeigten und daher fiel die Niederlage, für Trainer Klaus Kany, eindeutig zu hoch aus.

Noch in der ersten Spielminute nutzte Geburtstagskind Dominik Hummel einen Fehler der Gäste und netzte zum 1:0 ein. Was folgte war ein offener Schlagabtausch bei dem sich die Münchner auch in Unterzahl hellwach präsentierten und im ersten Spielabschnitt 5 mal zurückschlugen.

Ludwigshafen hatte in den Spielabschnitten 2 und 3 die beste Phase, mussten aber mit 1:2 und 2:3 den kürzeren ziehen. Erfolgreich waren Joost Chrisstoffels und 2 mal Dominik Hummel.

Im letzten Spielabschnitt wechselte Trainer Kany vermehrt die Ergänzungsspieler ein, die ihre Sache gut machten, dennoch das letzte Viertel mit 1:6 an München abgeben mussten.

Mit insgesamt 4 Treffern war Dominik Hummel der beste Ludwigshafener Schütze. Torhüter Paul Moreira hielt was zu halten war, stand aber mehrfach ganz alleine einem Münchener Spieler gegenüber und hatte da wenig Chancen.

Dürftig war die Ausbeute von einem Tor bei 6 Überzahlspielen. Hier muss noch einiges an Arbeit investiert werden. Ebenso bei der Pressdeckung, war das Fazit von Trainer und Mannschaft. Trotzdem schmeckte den Jugendlichen der Geburtstagskuchen und die Brause nach dem Spiel.

Am nächsten Samstag gegen  Cannstadt soll da einiges besser laufen. Drücken wir den jungen Wilden die Daumen.

Es spielte: Paul Moreira, Paul Steffens, Lucas Jost, Johannes Sommer, Julian Kany, Jakob Jaehn, Dominik Hummel, Tien Ngo, Joost Chrisstoffels, Fabian Nerding, Philipp Emans, Eric Kiefer

 

Sensationeller zweiter Platz beim Internationalen U 15 Turnier in Halle

Beim Internationalen Herbst-Pokal-Turnier des SV Halle in Sachsen-Anhalt belegte unsere U15 Mannschaft einen hervorragenden 2. Platz. Gleich das erste Spiel nach langer Anreise am Freitag Abend gegen die körperlich starke und für uns völlig unbekannte Mannschaft des SRC Alytus aus Litauen sollte ein hoher Maßstab für uns werden.
Erst nach 4 Minuten und vorsichtigem Abtasten nutzen die Litauer ihre Chance zum 1:0. Bis zur Viertelpause bauten Sie ihren Vorsprung auf 3:0 aus. Im zweiten Viertel konnte Paul Morreira im Tor einige Chance vereiteln, beide Teams neutralisierten sich bei schwimmerischer und spielerischer Ausgeglichenheit. Fast uneinholbar schien dann nach dem 4:0 gleich zu Beginn des 3.Viertels der Vorsprung der Litauer Jungs durch deren starken Centerspieler. Erst 1,5 Minuten vor Ende des Viertels dann der ersehnte Anschlusstreffer durch Johannes Sommer. Mit diesem Treffer wurden die eigenen Kräfte freigesetzt. Marcel Beck mit Kraftwurf zum 2:4 im Anschluss. Jetzt wurde Alytus nervös. Die anschließende Auszeit zur Orientierung nutze dem gegnerischen Team aber wenig. Marcel, der nun regelrechte „aufdrehte“ gelang innerhalb kurzer Zeit mit 2 Folgetreffern der Ausgleich. Aber Alytus schaffte wiederum die erneute Führung zum 4:5. Danach gab Trainer Andy Görge auch den Ergänzungsspielern Fabian Nerding, Silas Beck, Jakob Jaehn, Lars Schmidt , Brian Baaden, Leon Muffert und Daniel Blazquez ihre Chance, die sie bravourös nutzen, den Gegner super in Schach hielten, und nur einen Treffer zum 4:6 Endstand zuliessen.
Für das zweite Spiel am Samstagmorgen gegen den Gastgeber SV Halle hatte man sich aufgrund der körperlichen Konstellation und den ersten Eindrücken beim Einspielen Chancen ausgerechnet in der Dreiergruppe die ersten Punkte zum Weiterkommen zu sammeln. Ein gefühlvoller Heber von Marcel Beck zum 1:0 und ein Kontertor nach guter Parade unseres Torwartes sorgten für einen2:0 Vorsprung. Ein von Johannes Sommer verwandelter Strafwurf, nach Foul an ihm selbst, beendete das erste Viertel. Die Abwehr wurde von Tien Ngo über das ganze Spiel souverän dirigiert.
Schwimmerische Überlegenheit, schnelles Konterspiel mit 2-3 Pässen das Mittelfeld überbrücken, so wurde der Gegner aus dem Spiel genommen. Nun trug sich auch Joost Christoffels in die Torschützenliste ein. 4:1 endete das 2.Viertel zum 7:1 Halbzeitstand.
Nach und nach wurden die Stammspieler im 3.Viertel gegen jeweils 2-3 Ersatzspieler ausgewechselt. Die Homogenität litt in keiner Weise, im Gegenteil, die Jungen hinterließen einen bärenstarken kämpferischen Eindruck bei dem Betreuerteam, und verdienten sich alle ein Sonderlob, auch wenn dadurch der Gegner zu 3 Toren kam. Aber man hatte das Spiel jederzeit voll im Griff.
Mit 7:4 wurden die Seiten gewechselt. Ein direkt verwandelter Freiwurf auf der 5m Linie brachte durch Dominik Hummel das 8:4 für den Vorwärts. Nach Lattentreffer von Julian Kany nutzten die Hallenser einen Konter zum Anschlusstreffer. Joost und Dominik trafen jedoch noch abwechselnd zum 11:5 Endstand für Ludwigshafen. Fazit: Souveräne Abwehrleistung, , manchmal aber auch ungenaue Pässe, kraftvolle Abschlüsse, wenig Centerspiel.
Damit hatte man den 2. Platz in der Gruppe sicher und das Viertelfinale gegen MSV Elbe Magdeburg als Minimalziel erreicht.
Hoch motiviert und mittlerweile gut eingespielt aus einer konsequenten Abwehr heraus gelang im ersten Viertel ein 3:0 Vorsprung. Unsere Stärke, das starke Press-Spiel, lange Pässe auf die schnellen Konterspieler Joost und Johannes, kamen über die gesamte Spielzeit voll zur Entfaltung. Die Nachwuchsspieler hatten dann im 2.Viertel nach dem 6:0 Zwischenstand komplett wieder ihren Auftritt. Erst hatte Silas Beck eine Großchance, als er allein vor dem Tor stand, dann setzte Lars Schmidt eine schöne Rückhand nur knapp neben das Tor. Zur Halbzeit stand es 6:2 für LU.
Im 3.Viertel erhöhte zuerst Johannes nach Freiwurf von Lars auf 7:2, ehe dann Fabian Nerding nach schöner Direktannahme auf Zuspiel von Joost sein erstes Tor machte. Nachdem die Jungs einen Gang zurücknahmen und lange nichts passierte, kam dann Lars Schmidt nach Lattenabpraller zum Erfolg. Auch Julian Kany trug sich mit einem Doppelschlag Ende des 3. und 13 Sek. nach Beginn des letzten Viertels in die Torschützenliste ein.
Das Spiel war danach längst entschieden, die Jungen „Wilden“ hatten auch hier wieder erheblichen Anteil mit ihrem Einsatz und sammelten wertvolle Spielerfahrung. Daniel Blazquez, immer ein kämpferisches Vorbild, wechselte mit Tien in der Abwehr, wagte aber seinerseits auch Vorstöße in die gegnerische Hälfte. Brian setzte nach vorne Akzente und Lars erzielt zwei weitere Tore und auch Tien Ngo steuerte noch einen Treffer zum 17:2 Endstand bei.
Dann der für uns der vorläufige Höhepunkt des Turniers:
Halbfinale gegen Neptun Lodz aus Polen.
Gegen die körperlich robuste und (spiel)-technisch beindruckende Mannschaft, gleichzeitig Turnierfavorit, so war man sich sicher, konnte man nur gegenhalten, wenn man aus einer konsequenten Deckung heraus agieren würden. Schnelle Konter setzen, mit präzisen langen Pässen das Spiel öffnen, und unsere Chancen ausnahmslos nutzen. Mit dieser Taktikvorgabe von Andy Görge und Frank Baaden sollte das Team so lange, wie physisch und psychisch möglich, das fast Aussichtslose, den Finaleinzug, wahrmachen.
Es ging für den Favoriten erwartungsgemäß los. Erster harter Warnschuss nach 20 Sekunden, klasse pariert von Paul im Tor, bei 2 x Unterzahl nach gut gestellter Verteidigung doch noch 2:0 für die Polen im ersten Viertel.
Der zweite Abschnitt sollte das beste Spielviertel des gesamten Turnierverlaufs für uns werden. Nach zeitlich ruhig ausgespielter Überzahl der Anschlußtreffer durch Joost. Wiederum Überzahl genutzt durch Dominik Hummel zum 2:2 Ausgleich.
Da geht was!
Nach schnell ausgeführtem Freiwurf und Konter durch Joost dann erstmalige Führung für uns zum 3:2. Einmal nicht konzentriert, nutzen die Polen ihre Chance mit einem Rückraumwurf zum Ausgleich. Nächste Chance Lodz, super Parade Paul. Nach erneuter Überzahlsituation und Ecke für Vorwärts dann das 4:3, das Lodz 3 Sekunden vor Ende egalisierte. Jetzt war man dem Gegner aber völlig ebenbürtig.
Das Risiko, die Mannschaft auf den Schlüsselpositionen (das war eigentlich jeder) durch Auswechslungen zu verändern und ggfls. zu schwächen, wollten die Trainer nicht eingehen, und die Jungs im Wasser hatten eine Bären-Kondition und ausgeprägten Siegeswillen. Die Ergänzungsspieler feuerten ihre Mannschaftskollegen immer wieder lautstark an.
So spielte die Stamm-Sieben das ganze Spiel durch! Dass 3 Viertel ging mit 3:1 an uns. mit 2 Toren Vorsprung starteten wir ins Schlussviertel . Die Polen waren etwas konsterniert und nervös, dies belegte auch die deutliche Ansprache ihres Trainers nach einer Auszeit. Damit hatte man nicht gerechnet. Joost, Marcel und Dominik (4 Tore, sein bestes Spiel) machten aus dem 7:5 ein 10:5 für uns. Lodz hatte keine neuen Ideen und kein Konzept gegen unsere kompromisslose Abwehr, die auch 2 mal in Unterzahl nicht bezwungen werden konnte.
Überglücklich und ziemlich ausgepumpt das Endspiel erreicht! Wahnsinn.
Am Sonntagnachmittag dann das erneute Duell gegen Alytus aus den Gruppenspielen. Sollte man, nachdem man am Freitag nach anfänglichem 0:3 den Gegner besser im Griff hatte, mit der gleichen Taktik wie gegen Lodz diesmal die Litauer besiegen können? Nachteilig für beide Mannschaften: Nach den kräftezehrenden Spielen des Vortages wurde zum Endspiel die Spielzeit auf 4x7 Minuten verlängert und das Spielfeld von 25 auf 30 m erweitert.
Nach anfänglichem Abtasten der Teams dann Chancen auf beiden Seiten mit der 1:0 Führung durch Marcel, der übrigens Torschützenkönig des Turniers wurde, für uns. 5m Strafwurf Alytus; 1:1 Missverständnis in der Abwehr 2:1 für den Gegner aus dem Baltikum. Aber ein astreiner Rückhandwurf durch Joost brachte den verdienten zwischenzeitlichen Ausgleich. Mit einem 3:3 ging es in die Pause. Der zweite Abschnitt ging dann deutlich mit 3:0 an Alytus, nachdem wir die vorhandenen Chancen unkonzentriert vergeben hatten und im Gegenzug die beiden stärksten Spieler der Litauer nicht in den Griff kriegen konnten. Es schien, daß wir dem harten Vortag doch Tribut zollen mussten.
3 Minuten passierte auf dem langen Feld nichts Besonderes, ehe wir doch noch durch die Goalgetter Joost und Johannes den Anschluss zum 5:6 herstellen konnten. Es keimte nochmals Hoffnung auf. Auch die Nachwuchsspieler bekamen wieder ihre Einsatzzeiten, machten ihre Sache sehr gut, um den Stammspielern eine Verschnaufpause zu gönnen.
Im letzten Abschnitt erhöhte Alytus jedoch zum 7:5 als unsere Abwehr noch nicht formiert war. Litauen hatte das Spiel jedoch im Griff. Je ein Tor noch auf beiden Seiten, ehe das Endspiel mit einem 8:6 Sieg für die Litauer endete.
Fazit: Ein hochklassiges Turnier, Super Truppe, prima Ergebnis und auch viel Spass (dazu mehr an anderer Stelle) bei dieser rundum gelungenen Veranstaltung in Halle-Neustadt.

Klaus Kany

 

Turnierergebnisse 2016

November:

Beim U 13 Turnier in Stuttgart belegte die Mannschaft vom WSV Vorwärts Ludwigshafen einen guten 7 Platz im Teilnehmerfeld von 12 Mannschaften.

Eine ausgeglichene Bilanz von 2 Siegen und 2 Niederlagen erreichten die Chemiestädter, wobei mit etwas Losglück, bei der Gruppenauslosung, mehr drin gewesen wäre.

Das erste Spiel gegen einen der Mitfavoriten, Esslingen Dolphins, wurde leichtfertig verloren. Umso besser klappte es gegen die Stadtauswahl  Stuttgart. Hier erspielte sich Ludwigshafen einen nie gefährdeten Sieg und sicherte sich den 2 Platz in der Gruppenphase. Wie so oft, einmal Hui, einmal Pfui, wurde das nächste Spiel gegen Pforzheim unnötigerweise knapp verloren. Im Spiel um Platz sieben gegen Esslingen Crocodiles wurde der Sieg schon recht früh eingetütet und die Chance genutzt mehr die Ergänzungsspieler einzusetzen. Für Trainer Görge war dieses Turnier eine gute Gelegenheit Spielpraxis für einige der Neueinsteiger, die in der Runde 2016/2017 einsteigen, zu geben.

Es spielten: Marc Fehrentz, Timon Lorenz, Silas Beck, Niels Chrisstoffels, Leonie Scharl, Charlotte Fest, Moritz Fest, Constantin Schade, Daniel Blazquez, Brian Baaden, Marius Schirra, Jonas Funk, Arjun Wittmann

Dezember

WSV Minis (U11) belegt den 9 Platz im Turnier von Nürnberg.

Ein Wahnsinnsturnier. 16 Mannschaften am Start, das neue Nürnberger Bad ein Traum und eine tolle Organisation machten dieses Turnier zu etwas ganz besonderen. Sportlich gesehen geht der 9 Platz absolut in Ordnung. Aber wie so oft hatte Ludwigshafen, gerade wieder in der Gruppenphase eine der schwersten erwischt und musste gegen die letztendlich Turnierzweiten (Halle) und 4 ten (Weiden) für eine gute Gruppenplatzierung ins Wasser. Was dabei herauskam waren zwei knappe Niederlagen. Gegen Halle fehlte zum Schluss, nach einer Fulminaten Aufholjagd, die Konzentration und der Ostdeutsche Verein gewann mit 7:4. Gegen Weiden ließ zum Schluss die Kraft nach und die körperlich stärkeren Gegner aus der Oberpfalz konnten das Spiel mit einem 6:4 noch an sich reißen.  Im Spiel gegen Pforzheim, die allerdings nicht komplett antreten konnten, erzielte Ludwigshafen einen 13:3 Kantersieg und belegte damit in der Gruppenphase den 3 Platz.

In der Zwischenrunde konnte gegen den linksrheinischen Rivalen aus Mannheim ein ungefährdeter 11:0 Sieg eingefahren werden. Damit qualifizierte sich Ludwigshafen für die Platzierungsrunde um Platz 9 bis 12.

Beim nochmaligen zusammen treffen mit Pforzheim hieß das Ergebnis 9:1 für den WSV, gegen Basel erspielte sich Ludwigshafen ein 10:3 und gegen Darmstadt ein hart umkämpftes 7:6. Matchwinner in diesem letzten Spiel war Jeshua Musa, der trotz Krämpfe die letzten beiden Tore in diesem spannenden Spiel erzielte.

Zum Schluss hatten die jungen Chemiestädter 2 mal verloren und 5 mal gewonnen. Eine tolle Bilanz trotz Platz 9. Zudem wurde Timon Enzenauer zum besten Tormann in der Gruppe der Platzierungsrunde und Constantin Schade zum wertvollsten Spieler gewählt.

Alles in allem ein tolles und aufschlussreiches Turnier das am 03.12.2017 seine Fortsetzung findet und mit höchster Wahrscheinlichkeit wieder von Ludwigshafen besucht wird.

Es Spielten: Timon Enzenauer, Jonas Funk, Charlotte Fest, Moritz Fest, Constantin Schade, Jeshua Musa, Robert Eckenberger, David Blazquez, Marius Schirra.

WSV belohnt sich im letzten Turnier 2016 mit Platz 1 für die U 13 und Platz 2 für die U 17 beim  Turnier in Bonn.

Als Abschluss im Jahr 2016 besuchte Ludwigshafen das Nikolausturnier in Bonn. Die U 13 Mannschaft blieb in diesem Turnier ungeschlagen und musste nur im Auftaktspiel gegen SGW Köln mit einem 3:3 einen Punkt abgeben. Ludwigshafen spielte einfach zu umständlich und machte viel zu wenig mit den Top Chancen die herausgespielt wurden. Besser lief es in den Spielen gegen SC Aqua Köln (4:0), SV Darmstadt (4:1), SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal (5:1) und den Gastgeber SSF Bonn (7:1). Leonie Scharl spielte als einziges Mädchen von Ludwigshafen gross auf und erzielte einige Treffer zu dem tollen Erfolg.

Mit 9:1 Punkten und 23:6 Toren durfte sich die U 13 den verdienten Nikolaus schmecken lassen.

Es spielten: Marc Fehrentz, Leonie Scharl, Silas Beck, Moritz Fest, Niels Chrisstoffels, David Blazquez, Daniel Blazquez, Timon Lorenz, Marius Schirra, Fiete Baaden

Nicht ganz so erfolgreich wie ihre jüngeren Sportkameraden waren die U 17 Spieler. Dennoch war der 2 Platz in diesem starken Teilnehmerfeld nicht unbedingt zu erwarten.

Im ersten Spiel gegen den Mitfavoriten SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal setzte Ludwigshafen mit einem 5:0  Sieg ein erstes Ausrufezeichen. Der nächste Gegner SC Aqua Köln holte die WSV Buben aber wieder zurück zur Realität. Ludwigshafen hielt tapfer gegen die körperlich stärkeren Kölner mit, musste zum Schluss aber die 3:6 Niederlage hinnehmen. Diesmal war die schlechte Chancenverwertung und einige leichtsinnige Abwehrfehler der Grund warum das Ergebnis zugunsten der stark aufspielenden Kölner ausging. Die letzten beiden Spiele wurden dann wieder konzentrierter gespielt und mit einem 12:1 Sieg gegen SV Nikar Heidelberg und einem 10:4 gegen Gastgeber Bonn belohnt. Herausragend in diesem Turnier war Torhüter Paul Moreira der super Reflexe zeigte und im letzten Spiel gegen Bonn sogar als Feldspieler ein Tor machte.

Mit 6:2 Punkten und einem Torverhältnis von 30:11 Toren schmeckte auch den U 17 Spielern der Bonner Nikolaus.

Es spielten: Paul Moreira, Marcel Beck, Tien Ngo, Julian Kany, Jakob Jaehn, Joost Chrisstoffels, Lars Schmidt, Dominic Hummel, Paul Steffens, Eric Kiefer, Johannes Sommer.