Oranje wir kommen!!!

Nachdem die Familien Beck und Christoffels  mit viel Vorfreude das Turnier in Borculo, (NL; Gelderland) organisiert hatten ging es mit einem Tross von mehr als 20  U15-und U17 Spielern und 6 BetreuerInnen auf die 8-Stündige Reise am Fronleichnamswochenende. Zusammen mit den Spielern von Leimen-Mannheim war die Spannung groß, gegen wenn wir als einzige deutsche Mannschaft an diesen beiden Tagen im 30 Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeld im doch erfrischenden „Weiher-Wasser“ auf 4 Spielfeldern im Naturbeton-Bad  spielen werden.

 

Nach kühler erster Zeltnacht startete die U17 gegen „ZPC Het Ravijn.“ In dem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld musste sich die Mannschaft spielerisch erstmal zusammenfinden und verlor deshalb klar.

Parallel dazu gelang der U15 Mixed gleich im ersten Spiel der erste Sieg gegen den heimischen Club „Schurrmann BCZ“ mit 2 Toren Unterschied. Das zweite Spiel der U15 gegen“ Aquamarin“ ging noch klarer zugunsten des WSV aus. So rechnete man sich Chancen für den Gruppensieg aus, jedoch war die Mannschaft „Omelet“ in den entscheidenden Spielsituationen im 3. Match erfolgreicher. Für Sonntag waren gegen die gleichen Gegner die Rückspiele angesetzt.

Wie gewöhnlich bei einem Zeltlager, bei dem bei die Nächte kurz und die darauffolgenden Tage lang sind, war unsere U15 sonntags um 09:00 noch gefühlt in der nächtlichen Tiefschlafphase, was den Trainer schon etwas ärgerte. Leichtsinnig wurde das Spiel verloren. Gegen Aquamarin im 2. Spiel wurde dann verbissen gekämpft! Toll wie die 3 Mädels Leonie, Antonia und Freni und unsere Jungs mit den beiden Antreibern Ryan und Amre aus Mannheim den Sieg einfuhren. Jetzt war man gespannt ob man gegen die „Omelet’s“ auch gewinnen könnte. Mittlerweile konnte auch Silas mitwirken der sich am Vortag beim Warmspielen mit dem Fußball !  die Zehen verstaucht hatte. Mit dem gleichen Kampfgeist war der Sieg nahe, Chancen über Chancen wurden aber vergeben, so daß es am Ende nur zum 4:4 Unentschieden reichte. Damit wurde die Vorwärts U15 2. in der Endplatzierung. Ein toller Erfolg.

Die U17 fand sich dann samstags ab dem zweiten Spiel immer besser zusammen, aber die Gegner wurden auch immer stärker, so dass gegen „Omelet“ und „PSV Eindhoven“ (mit 7:9) trotzdem Niederlagen einzustecken waren. Zeitweise sehr schöne Spielzüge der Vorwärts-Jungs, dann aber auch leichtfertige Fehler beim Passspiel oder kurze Defensivaussetzer die von den Gegnern gnadenlos ausgenutzt wurden.

Die älteren Jungs haben die kurze Nacht zum Sonntag wohl besser verkraftet, denn gegen „ZV de Zaaan“ (wo immer das auch ist in Holland) gelang mit 11:3 der erste und sehr deutliche Sieg. Nun hoch motiviert  holte man im anschließenden Gruppenspiel mit dieser Motivation ein Unentschieden. Es hätte aber ehr ein Sieg werden müssen, ein 3 Tore Vorsprung wurde leichtfertig verspielt, die Kraft und Konzentration ließ nun nach.

Im letzten Spiel gegen Dordrecht waren die Jungs doch ganz schön mürbe, die anstrengenden Spiele und langen Nächte machten sich bemerkbar, man hatte keine Chance gegen diesen Gegner und verlor klar. Aber mit dem 4. Platz im Endklassement und dem erfolgreich zweiten Tag war das Team, das in dieser neuen Konstellation gut zusammengewachsen ist, zufrieden und auch stimmungsmäßig bestens drauf.

Eine tolle Idee und ein echtes Highlight nach den Spielen am Samstag war die Kanupolo-Einlage. Hier galt es in einem Team mit 3 Zweierkanus mit Händen und Paddeln den Ball innerhalb  6 Minuten Spielzeit im gegnerischen Tor unterzubringen. Nach anfänglichem Zögern haben wir eine Mannschaft gemeldet die nach Sudden-death- in der Verlängerung in der ersten Runde im k.o. System leider ausgeschieden ist. Einige vorwiegend Ältere und auch unser Frauen-Power Boot mit Natalie wagten sich dann, nachdem sie Lunte gerochen hatten, mit einer zweiten Mannschaft in den Kampf, und so stiegen wir mit einer „Wild-Card“, gleich in der zweiten Runde ein. Im ersten Spiel noch ungewohnt, mit den Gerätschaften und dem Eigenleben der Kanus, aber siegreich, wurde im Endspiel ein souveräner Gesamtsieg errungen.  Ein Mordsspaß für die Teilnehmer und Zuschauer.

Die entspannte Heimfahrt am Sonntagnachmittag wurde dann von allen doch schon mal zu einem Nickerchen genutzt. Ein obligatorischer Mäckes Besuch durfte natürlich trotzdem nicht fehlen.

Fazit: Ein toll organisiertes Turnier, gutes Wetter, prima Teamverständnis von allen untereinander, mit Freni und den Jungs aus Mannheim-Leimen, sportlich ambitioniert und erfolgreich, und mit allen Betreuerinnen und Betreuern die dabei waren (Volker Beck, Volker Schmidt, Maurice Schäfer mit Frau, Nils Zimmer, Margarete Blazquez, Natalie Mürken, Beate und Klaus Kany) die nebenbei immer dafür sorgten daß die hungrigen Löwenkinder jederzeit was zu beißen und zu trinken hatten, eine richtig schöne Großfamilie.

Dafür Allen vielen Dank.

Klaus Kany