Miniturnier in Stuttgart mit positiver Bilanz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Miniturnier in Stuttgart mit positiver Bilanz

So kann es weitergehen, war die Aussage der beiden Trainer Görge/Kany.
Als Vorbereitung für die U13 Runde 2014 kam das toll organisierte Turnier im Stuttgarter Inselbad am Samstag, 9. November 2013 gerade recht.

Die WSV Buben zeigten eine prima Leistung und schrammten mit drei Siegen einem Unentschieden und zwei Niederlagen knapp am dritten Platz vorbei.
Knapp deswegen, weil Ludwigshafen im kleinen Finale gegen Würzburg zum Schluss das Quäntchen Glück fehlte und die Partie mit 7:6 an die Bayernbuben ging.
In der Gruppenphase hatten es die WSV Minis mit der zweiten Mannschaft von Esslingen, Düsseldorf, Fulda und dem Verbandsrivalen aus Neustadt zu tun.
Im Auftaktspiel gegen Esslingens zwei wurde ein 10:4 Sieg erzielt. Ludwigshafens tat sich am Anfang etwas schwer, konnte sich jedoch durchsetzen und einen 6 Tore Vorsprung herausspielen.
Schwieriger wurde es gegen den Gruppenfavoriten aus Düsseldorf, der deutlich stärker auftrat. Ludwigshafen versteckte sich nicht, hielt dagegen und erreichte ein hochverdientes 5:5 unentschieden.
Bedingt durch das schwere Spiel gegen Düsseldorf, spielten die leicht favorisierten Vorwärtsbuben gegen Fulda eher auf Sparflamme. Fulda nutzte dies geschickt und hielt das Spiel bis zum Spielende offen. Ein 6:5 Sieg war demnach die magere Ausbeute aus Ludwigshafener Sicht.
Das war für die Trainer Görge und Kany nicht das Problem, schlimmer erwies sich die Verletzung die sich Silas Beck in der ersten Spielhälfte zuzog. Mit einer Platzwunde am Auge musste der Spieler zur Behandlung ins nächst gelegene Klinikum gebracht werden und wurde bei den restlichen Spielen sehr vermisst.
Im letzten Spiel der Gruppe wurde die zweite Pfälzische Mannschaft aus Neustadt mit 11:4 bezwungen. Leider erreichte Ludwigshafen wegen dem schlechteren Torverhältnis gegenüber Düsseldorf  den zweiten Platz in der Gruppe und musste in den Querspielen gegen den Topfavoriten und Turnierausrichter Esslingen eins ins Wasser steigen.
Ludwigshafen versuchte den Ball so lange wie möglich in den eigenen Reihen zu halten, was in den ersten 4 Minuten sehr gut gelang. Esslingen kam daher nur zu zwei Torerfolgen und stellte auf Pressdeckung um, nutzte die körperlichen Vorteile und erzielte bis zur Spielhälfte noch sechs Tore, bei einem Gegentreffer von Mannschaftskapitän Johannes Sommer.
Ludwigshafen setzte in der zweiten Spielhälfte vermehrt die Ersatzspieler ein die sich teuer verkauften und nur noch vier Treffer zum 12:2 Endstand zuließen.
Nun ging es im Spiel um Platz drei gegen Würzburg, die zuvor mit einem Tor Unterschied gegen Düsseldorf verloren hatten.
Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit ständigem Führungswechsel. Ludwigshafen versäumte durch bessere Chancenverwertung einen Vorsprung herauszuspielen.
Dies war letztendlich der Knackpunkt und Würzburg spielte seinen Eintore Vorsprung mit viel Geschick herunter.
Die Enttäuschung hielt bei Ludwigshafen nicht lange an. Zum ersten war der verletzte Silas Beck mit einem dicken Verband am Auge wieder bei seiner Mannschaft und zum zweiten war jedem Spieler bewusst dass sie ein tolles Turnier gespielt haben.
Immerhin traten die Chemiestädter mit drei neuen Akteuren an (Roberto Berati, Christoph Zwezich, Tien Ngo), die in ihrem ersten Turnier eine starke Leistung zeigten. Zudem musste das Trainergespann Görge/Kany auf die Leistungsträger Tim und Lukas Schwarzkopf verzichten die bei der Südwestdeutschen Schwimmmeisterschaft ihre Leistung erbrachten.

Der Aufwärtstrend setzt sich bei Ludwigshafen weiter fort. Nach zwei fünften Plätzen in den zurückliegenden Turnieren ist der vierte Platz eine kleine aber feine Steigerung.

Es spielte: Joost Christoffels (TW), Marcel Beck (TW), Johannes Sommer ©, Julian Kany, Roberto Berati, Tien Ngo, Christoph Zwezich, Till von Recum, Lars Schmidt,  Fabian Nerding, Silas Beck und Niels Christoffels.

 

 

Jugendabteilung für die Zukunft bestens vorbereitet

Jugendabteilung für die Zukunft bestens vorbereitet

Kontinuität, Fleiß und fachlich-spezifische Ausbildungen sind die Grundpfeiler der momentanen Erfolge in den Bereichen Schwimmen und Wasserball. Eine solche Entwicklung bleibt in der Region natürlich nicht unbemerkt und der WSV konnte an Attraktivität für Jugendliche und Übungsleiter gewinnen, welche uns einen regen Zuwachs an jungen Sportlern beschert. Neben den sportlichen Zielen hat aber auch der freundschaftliche Zusammenhalt einen sehr großen Stellenwert. Aus diesem Grund verbringen wir außerhalb der Trainingszeiten unsere Freizeit auf dem Vereinsgelände oder bei Veranstaltungen wie im Kids Inn, bei einem Wandertag, Klettergarten oder beim Wasserskifahren. Dabei freut uns das Engagement der Eltern, welche uns mit Rat und Tat zur Seite stehen und ohne die es nicht möglich wäre, Jugendsport beim WSV zu betreiben. Für eure Unterstützung vielen Dank!

Unsere Schwimmabteilung konnte sich über die letzte Jahre durch eine gezielte Vorbereitung in Trainingslagern sowohl im eigenen Hallenbad, als auch in weiter Ferne in Rabenberg verbessern und demonstriert dies nicht nur auf lokalen Schwimmfesten, sondern auch auf den Südwestdeutschen Meisterschaften, die der WSV nun wieder regelmäßig besucht.

Sportliches Aushängeschild ist jedoch unsere Wasserballabteilung, die durch ihre Erfolge im Südwestdeutschen und Süddeutschen Raum auf sich Aufmerksam macht. Besonderes Augenmerk liegt bei unseren Jüngsten, den WSV „Minis“, die in der U11- und U13-Runde außer Konkurrenz in Baden-Württemberg teilnahmen und sich unter den ersten drei Mannschaften platzierten. Mit dem Gewinn der Südwestdeutschen Meisterschaft der Jugend U 13 ist der WSV für die Süddeutsche Meisterschaft qualifiziert und hat realistische Chancen sich erstmals für den Wettbewerb auf Bundesebene zu qualifizieren, was neben dem zweimaligen Gewinn des Süddeutschen Pokals im Herrenbereich, der größte Erfolg der Vereinsgeschichte wäre.
Dabei drückt euch der gesamte WSV die Daumen und wünscht euch gutes Gelingen!

Abgeschlossen ist der Entwicklungsprozess jedoch nicht, denn es gibt trotzdem noch Baustellen an denen die Abteilungen arbeiten. Aus diesem Grund wurde das Amt des Sportlichen Leiters gegründet, um die Ziele und Aufgaben der Schwimm- und Wasserballabteilung besser zu koordinieren, denn es soll weiterhin „Vorwärts“ gehen.

Mit sportlichem Gruß
Euer Jugendwart

WSV Jugendrunde 2012/2013 Rückblick

WSV Jugendrunde 2012/2013 Rückblick

Es ist vollbracht. Eine gigantische Jugendrunde geht für den WSV Vorwärts Ludwigshafen zu Ende. Erstmals in der Vereinsgeschichte wurden alle Jugendklassen von U11 bis U19 besetzt. Dies war eine organisatorische Meisterleistung die für die Terminplaner des Vereins alles abverlangt hatte um insgesamt 46 Spiele in sechs Monaten einzuplanen. Stolz kann die Vereinsführung, die  Trainer, Betreuer, Spieler die Eltern und die Sponsoren der Jugendlichen auf das sportlich erreichte Ergebnis zurückblicken. Wie immer geht ein dickes Lob an alle die mitgewirkt haben und ohne die eine solche Runde nicht möglich wäre.

Anfangen möchte ich mit der U 19, die ungeschlagen ihren Titel als Südwestdeutsche Meister verteidigen konnte und bei den Süddeutschen hinter dem Bundesliganachwuchs SSV Esslingen und SV Cannstatt den dritten Platz belegte. Es gibt einem schon zu denken, dass bei so vielen Vereinen in Süddeutschland nur drei Mannschaften diese Meisterschaft ausspielen. Gerade in diesem Alter  ist es schwer ein Team zusammenzuhalten. Da kommen wichtige Schulabschlüsse, Studienanfänge  oder angefangene Ausbildungen die ihre Opfer fordern. Davon blieb unsere U 19 weitestgehend verschont, was zeigt das die Chemie innerhalb des Teams stimmt.

Es folgt die U17, ebenfalls ungeschlagener Meister, mit dem Ziel bei der Süddeutschen einen guten Abschluss zu schaffen. Auch in dieser Mannschaft ist der Zusammenhalt sehr groß und einigen Talenten ist sogar der Sprung in die erste Mannschaft gelungen.

Weiter geht es mit der U15 die mit den Jahrgängen 98 und 99 personell  nicht so gut vertreten war und zum grossteil von U13 und U11 Jugendlichen gespielt wurde. Dennoch kann man mit dem zweiten Platz hinter Neustadt mit dem Abschneiden der jungen Mannschaft zufrieden sein. Eine Teilnahme an der Süddeutschen wäre möglich gewesen, machte aber aus sportlicher Hinsicht mit so einer jungen Mannschaft keinen Sinn.

Eine neue Erfahrung war die Teilnahme der U13 in der Runde von Baden Württemberg. Hier zeigten die Jungen Wilden eine super Leistung und konnten 10 von 14 Spielen gewinnen. Lohn für diese tolle Leistung, ein dritter Platz von acht Mannschaften.

In der SWSV Doppelspielrunde wurde die talentierte Mannschaft mit vier Siegen ebenfalls Südwestdeutscher Meister vor dem einzigen Konkurrenten aus Neustadt und qualifizierten sich souverän mit 8:0 Punkten und 71:12 Toren für die Süddeutsche Meisterschaft.

Zum guten Schluss kommen die Jüngsten des hoffnungsvollen Nachwuchses aus Ludwigshafen.
Die Erfolge der U11 beim Miniturnier in Schweinfurt mit Platz fünf und zweimal in Stuttgart, ebenfalls mit den fünften Plätzen, ließen aufhorchen.
Die Teilnahme an der Runde in Baden Württemberg war ebenso ein toller Einstand unserer Jüngsten. Obwohl man terminlich das letzte von drei Turnieren absagen musste konnte die U11 bei den beiden vorangegangenen Turnieren eine positive Bilanz von vier Siegen und zwei Niederlagen verbuchen.

Nun gilt es auf dieser Erfolgswelle weiterzuschwimmen. Mit einigem Optimismus strebt unsere Jugendabteilung der Runde 2013/2014 entgegen und hofft wieder in allen Jugendklassen eine Mannschaft stellen zu können um weiterhin im Südwesten oben mitzuspielen. Ziel ist die Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften und gute weitere gute Platzierungen.

Euer Andy

Berichte

Wasserball: Süddeutsche Meisterschaften als Abschluss des 1. Jahres in der U13

Am Wochenende fanden die süddeutschen Meisterschaften im Wasserball der U13 statt. Der WSV Ludwigshafen konnte sich für diese Runde qualifizieren, was für das mit Abstand jüngste Team als Erfolg zu werten ist. Als erster Gegner stand der hessische Meister am Freitagabend auf dem Programm. Dieses Spiel wurde überraschend deutlich mit 40:00 gewonnen. Somit keimten  Hoffnungen auf vielleicht die Sensation zu schaffen und den Sprung in die Endrunde der deutschen Meisterschaften zu schaffen. Am Samstagmorgen wartete mit dem SSV Esslingen ein übermächtiger Gegner aus der Meisterrunde. Das Spiel wurde mit 17:05 verloren war aber zugleich das beste Ergebnis gegen diese Truppe.  Am Mittag wartete dann mit Weiden der erste Gegner aus Bayern auf die Ludwigshafener. Hier wurde schnell deutlich, dass in der Bayernliga ein anderer Wind weht. Mit der körperbetonten Spielweise kamen die jungen Wilden aus Ludwigshafen nicht zurecht und das Trainergespann Andreas Görge und Jens Schwarzkopf  mussten sich nach der deutlichen 25:06 Niederlage eingestehen, dass Weiden körperlich in allen Belangen überlegen war und  die Ludwigshafener Waffe der Blitzangriffe im Abwehrbollwerk verpuffte. Mit hängenden Köpfen fuhr man nach Hause um sonntags an die gleiche Stelle zurück zu kehren um den nächsten Versuch gegen Würzburg zu unternehmen. Hier funktionierte das Angriffsspiel wesentlich besser und zur Halbzeit führte man noch 6:5. Nach der Halbzeit zeigte Würzburg dann ein anderes Gesicht. Der Gegner erinnerte sich daran, dass körperliche Vorteile auch Spielvorteile bringen und setzte diese Marschrichtung ihres Trainers um. Mit nur noch einem erzielten Treffer der Ludwigshafener wurde das Spiel gedreht und es endete 15:07 für Würzburg. Also kam es zum Showdown im letzten Spiel gegen Mannheim/Leimen.  Und Mannheim hatte sich die Spiele der Ludwigshafener genau angesehen. Auch hier wurde nicht mehr auf die bekannte spielerische Variante gesetzt sondern von Beginn an robust verteidigt und im Angriff auf die größen- und schussvorteile gesetzt. Damit waren die Spieler des Vorwärts Ludwigshafen überlastet und man lag zur Halbzeit schon 09:01 im Hintertreffen. Trotzdem wurde kein Ball aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft. Letztendlich verlor man dieses Spiel dann 17:09. Somit stand am Ende der 5. Platz was bei der allerersten U13 Teilnahme durchaus als Erfolg gewertet werden kann.
„Auf diesem Turnier wurde deutlich, dass wir auf einem guten Weg in der Jugendarbeit sind. Allerdings fehlt uns noch ein großes Stück um in Süddeutschland mithalten zu können. Alle unsere Gegner waren mit 13 Spielern angereist und uns sowohl im Alter wie auch körperlich weit überlegen. Unsere Personaldecke war mit 10 Spielern von denen noch 3 U11 Spieler waren wesentlich dünner. Hier müssen wir in Zukunft versuchen einen größeren und Spielerstamm zu erreichen. Das ist allerdings sehr schwer, da im Südwesten Wasserball als absolute Randsportart gilt und die Trainingszeiten mehr als spärlich zur Verfügung stehen. Um hier eine Verbesserung zu erreichen muss sich aus meiner Sicht der Verband stärker einbringen. Wir in Ludwigshafen können das nicht alleine schaffen. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen, da sie zu keiner Zeit aufgegeben hat zu kämpfen und die Jüngsten trotz der altersbedingt körperlichen Nachteile um jeden Ball gekämpft haben“,  war der Kommentar des sportlichen Leiters Jens Schwarzkopf aus Ludwigshafen.

Es spielten :
Beck Marcel, Christoffels Joost (TW), Kany Julian, Recum v. Nils, Schmidt Lars, Schwarzkopf Lukas, Schwarzkopf Tim (TW), Sommer Johannes, Ziehmer Chris, Ziehmer Jannick